Landwirtschaft schafft Zukunft, Buyala
In Buyala, Uganda entsteht eine großflächige Bio-Farm, die nachhaltige Landwirtschaft als Motor für Einkommen, Beschäftigung und Klimaanpassung nutzt. Durch höhere Erträge, lokale Wertschöpfung und Reinvestitionen in neue Farmen entsteht ein wachsendes, selbsttragendes Netzwerk, das Perspektiven für junge Menschen schafft.
Das Projekt
Uganda ist ein Agrarland, doch viele Familien leben von kleinbäuerlicher Subsistenzwirtschaft mit geringen Erträgen. Fehlendes Kapital, unzuverlässige Regenzeiten und der Einsatz belastender Chemikalien halten viele Menschen in Armut. Das Projekt setzt genau hier an und nutzt nachhaltige Landwirtschaft als Motor für Einkommen, Beschäftigung und gesellschaftlichen Wandel.
In Buyala bei Jinja entsteht eine großflächige Bio-Farm, die vollständig ohne Kunstdünger und chemische Pflanzenschutzmittel arbeitet. Stattdessen kommen organische Düngung, Mulch, minimale Bodenbearbeitung und Kreislaufwirtschaft zum Einsatz. Diese Methode wurde bereits erfolgreich erprobt: Die Erträge liegen zwei- bis dreimal höher als bei konventionellen Anbaumethoden. Die Farm dient damit nicht nur der Produktion, sondern auch als Modellbetrieb für lokale Bäuer:innen.
Der Betrieb schafft Arbeitsplätze für junge Erwachsene und bietet praxisnahe Schulungen in ökologischer Landwirtschaft, Tierhaltung und Wertschöpfung. Durch lokale Weiterverarbeitung, etwa das Mahlen und Verpacken von Mais, bleibt ein größerer Teil der Wertschöpfung in der Region. Ein integriertes Bewässerungssystem ermöglicht ganzjährige Produktion und reduziert Risiken durch den Klimawandel.
50 % der Farmgewinne werden reinvestiert, um weitere Bio-Farmen in anderen Regionen Ugandas aufzubauen. So entsteht ein selbsttragendes Netzwerk, das Einkommen schafft, Wissen verbreitet und Perspektiven eröffnet – Schritt für Schritt, von der Gemeinde für die Gemeinde.