Sicheres Zuhause, Buenos Aires

Buenos Aires - Argentinien

Im Kinderheim Hogar María Luisa finden Kinder, Jugendliche und junge Frauen in schwierigen Lebenssituationen einen sicheren Ort, an dem sie Schutz, Stabilität und Unterstützung erhalten. Aufbauend auf der Schaffung geschützter Wohnräume begleitet das Projekt heute junge Frauen auch beim Übergang in ein selbstbestimmtes Erwachsenenleben.

Projektinfos
Projektort
Buenos Aires, Argentinien
Weltkarte Lateinamerika
Schwerpunkt
ErnährungGesundheitHochwertige Bildung für alle
Projektlaufzeit
Seit 2022
Zielgruppe
Kinder, Jugendliche und junge Frauen
Sustainable Development Goals

Hauptziele: SDG 4 

Nebenziele: SDG3, SDG8

Projekthintergrund

Das Kinderheim wurde 1877 von Maria Luisa Schulz gegründet, um das Wohlergehen und die Bildung von Kindern zu fördern. Ursprünglich nahm die Einrichtung vor allem Kinder aus deutschsprachigen Einwandererfamilien auf. Heute konzentriert sie sich darauf, auf die dringendsten Bedürfnisse besonders benachteiligter Kinder zu reagieren.

Jährlich bietet die Organisation rund 30 Kindern Schutz und Betreuung, die von Gewalt, Vernachlässigung oder häuslichem Missbrauch betroffen sind. Geschwister werden nach Möglichkeit gemeinsam aufgenommen, damit sie in dieser schwierigen Situation nicht auch noch den Halt ihrer Familie verlieren.

Das Hogar María Luisa setzt sich für den Schutz der Würde und die Rechte von Kindern auf ein Leben frei von Angst und Gewalt ein. Gleichzeitig unterstützt die Einrichtung sie dabei, wichtige Lebenskompetenzen zu entwickeln und neue Perspektiven für ihre Zukunft zu schaffen.

Projektinfo

Das Hogar María Luisa in Villa Ballester bei Buenos Aires bietet Kindern, Jugendlichen und jungen Frauen, die Missbrauch, Vernachlässigung oder andere Formen schwerer Gefährdung erlebt haben, Schutz, Betreuung und Perspektiven. In der ersten Projektphase wurden Teile der Einrichtung renoviert und im zweiten Stock ein eigener Wohnbereich für jugendliche Mädchen geschaffen. So entstand ein geschützter Raum, der Sicherheit, Stabilität und persönliche Entwicklung ermöglicht.

Die aktuelle Projektphase knüpft an diese Erfolge an und unterstützt junge Frauen beim Übergang in ein selbstständiges Erwachsenenleben. Mit ihrem 18. Geburtstag endet für viele der rechtliche Schutz des Kinder- und Jugendhilfesystems. Ohne familiären Rückhalt stehen sie häufig vor großen Herausforderungen bei der Suche nach Wohnraum, Ausbildung und Arbeit.

Das Projekt schafft sichere Übergangswohnungen und kombiniert diese mit Bildungs-, Ausbildungs- und Betreuungsangeboten. Die jungen Frauen erwerben wichtige Alltags- und Berufskompetenzen, stärken ihre Selbstständigkeit und entwickeln langfristige Perspektiven für ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben.

Projektleiter:in
Stationsmitarbeiterin, Deutsche Lufthansa AG, Buenos Aires, Argentinien
Corina Hanisch

Als Schulkind hatte ich Schulfreunde die im Maria Luisa Kinderheim über das Schuljahr gelebt haben und dann während des Urlaubes wieder zur Familie fuhren. Damals spielte das Heim eine andere Rolle, aber es hat sich im Laufe der Jahre verändert, bis auf heute, wo es ein Heim für Kinder die missbraucht und/oder misshandelt wurden ist, Kinder die keinen Kontakt mehr zu ihren Familien haben können. Mit etwas Glück werden sie später zu Adoptionskindern. Mein Wunsch ist es, das Leben dieser Kinder zumindest ein wenig zu ändern, damit sie sich in ihrer Kindheit besser entwickeln können, und dass sie so mehrere und bessere Möglichkeit in ihrer Zukunft haben.

 

Stationsmitarbeiterin, Deutsche Lufthansa AG, Buenos Aires, Argentinien

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Ansprechpartner
Projektportfolio Management
Alina Lausecker
Kontakt (069) 696 – 696 70 helpalliance@dlh.de