Kaufen, Gewinnen, Helfen

Lesen Sie wie sich ehemalige und aktuelle Trainees der Lufthansa Group jedes Jahr für help alliance engagieren und wie dieses Engagement Sandra aus dem Obizi-Projekt in Nigeria unterstützt

Die Idee ist simpel: Adventskalender kaufen, aufhängen und jeden Tag im Advent ein Türchen öffnen. Wenn die im Türchen genannte Gewinnnummer mit der Kalendernummer auf der Rückseite übereinstimmt, hat man gewonnen. Der Erlös des Kalenderverkaufs unterstützt help alliance-Projekte. Im vergangenen Jahr konnte so das Obizi-Projekt im Südwesten Nigerias mit mehr als 14.000 Euro unterstützt werden. Die Idee der damaligen Start Cargo Trainees entstand vor drei Jahren auf dem Weihnachtsmarkt: „Auf dem Markt gab es das Angebot beim Lions Club Adventskalender zu kaufen und zu gewinnen. Wir haben uns gefragt, warum es so etwas eigentlich nicht innerhalb der Lufthansa gibt. Die Idee war geboren und schon im ersten Jahr recht erfolgreich umgesetzt“, erzählt Jan Wegner, der damals Trainee bei Lufthansa Cargo war. Die Gewinne für den Kalender werden von Abteilungen zur Verfügung gestellt. Vom Koffer über Fluggutscheine bis hin zum Käsemesser sind die Gewinne bunt gemischt.

Positive Reaktionen auf Engagement

„Bei der help alliance gibt es die Möglichkeit, Projekte direkt zu unterstützen und sich sicher zu sein, dass der gesamte Betrag auch dem Projekt zugutekommt – denn die administrative Struktur der Organisation wird vom Lufthansa Konzern getragen. Zudem gibt es den Reiz, dass Potential der enormen Mitarbeiterzahl des Konzerns für diesen Zweck zu nutzen. Nach der ersten Auflage war das Feedback so positiv, dass es einfach Spaß macht, sich für den Adventskalender zusammenzutun und mit relativ wenig Aufwand und über einen kurzen Zeitraum dank der Spendenbereitschaft der Kollegen eine riesige Summe zu sammeln“, so Sebastian Blech. Um die Spenden noch besser weitergeben zu können und rechtlich auf der sicheren Seite zu sein wurde daher sogar der „Trainee Adventskalender Spendenverein“ gegründet, der aktuell von Sebastian Blech und Manuel Postbiegel als Vorstand geführt wird. Das Feedback der Kollegen sei durchweg positiv, der Kalender verkauft sich über alle Gesellschaften der Lufthansa Group: „Es gab in diesem Jahr neben vielen Kollegen der Lufthansa Passage, Cargo und Technik auch viele Bestellungen der Eurowings, von AirPlus oder Miles and More. Auch aus dem Ausland gab es Bestellungen“, sagt Manuel Postbiegel. Im kommenden Winter geht der Kalender in die fünfte Saison: „Wir freuen uns schon drauf die Aktion wieder zu starten und möchten auf diesem Weg allen Spendern und Sponsoren danken“, sagt Sebastian Blech.

 

Unterstützung für Sandra aus Obizi

Jedes Jahr wird ein anderes help alliance-Projekt unterstützt. Das Obizi-Projekt in Nigeria war 2018 an der Reihe. Das Obizi People Health Medical Center in Nigeria besteht seit Gründungsjahr der help alliance 1999 und gewährleistet die Gesundheitsversorgung der Einwohner von Obizi. Projektleiter ist Arnd Klinge, Flugkapitän bei Lufthansa in Frankfurt und Gründungsmitglied der help alliance. Die Hilfsorganisation konnte einen wesentlichen Teil des Ausbaus des Health Center finanzieren. Monatlich werden im OPMC über 1.000 Patienten versorgt. Inzwischen werden auch Schulen in der Umgebung des Krankenhauses saniert, um neben der gesundheitlichen Versorgung auch Hilfestellung in der Bildung zu geben. Die Region, in der Obizi liegt, ist vielen noch als Bürgerkriegsregion Biafra bekannt. Das Gebiet hat sich bis heute nicht ganz von den Schäden des Unabhängigkeitskrieges erholen können. Im Krankenhaus in Obizi wird auch Personal für den Pflegebereich ausgebildet. Wie zum Beispiel Sandra, die im OPMC ihre Ausbildung zur Krankenschwester erfolgreich abgeschlossen hat. 

Ein Vorbild für andere

Die heute 20-jährige Nnamocha Sandra Oluomachi, so ihr vollständiger Name, startete ihre Ausbildung im Januar 2016. Sie hatte schon immer ein sehr großes Interesse an Gesundheit und Medizin, erzählt sie. Zu ihrer Abschlussfeier am 28. Dezember letzten Jahres sind viele Menschen aus den umliegenden Dörfern gekommen. „Sie waren alle so stolz auf mich, es hat mich überwältigt“, sagt Sandra stolz. „Meine Familie und ich sind sehr dankbar für die Chance, die ich hier erhalten habe und die es ohne die Unterstützung von help alliance nicht gegeben hätte“, so Sandra weiter. „Einer meiner Lieblingsmomente in der Ausbildung war, als ich einen Einsatz im Operationssaal hatte und die anderen Mitarbeiter erstaunt waren, als sie erfuhren, dass ich noch in der Ausbildung bin“, freut sich Sandra. Mit dem Rüstzeug aus ihrer Ausbildung an der Hand, kann sie nun die nächsten Stationen in ihrer Karriere angehen und weiter im Krankenhaus ein Vorbild für alle anderen sein.  

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