
LGBTIQ Vielfalt in Museum und Kiez, Berlin
Das Projekt „LGBTIQ Vielfalt in Museum und Kiez“ stärkt Bildungsangebote zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt für Kinder und Jugendliche in Berlin. Gleichzeitig baut es die digitale und strukturelle Infrastruktur des Schwulen Museums nachhaltig aus und sichert so langfristig inklusive Bildungsarbeit.

Das Projekt
Queere Jugendliche und Erwachsene erleben noch immer Ausgrenzung und Unsicherheit. Viele verbergen ihre Identität in Schule, Familie oder Beruf, es fehlen sichere Räume, Vorbilder und verlässliche Informationen. Das Projekt schafft Räume, in denen junge Menschen gesehen werden, ihre Geschichte entdecken, sich vernetzen und in ihrer Identität gestärkt werden. Zugleich fördert es demokratische Bildung in einer Zeit, in der Vielfalt zunehmend in Frage gestellt wird.
Mit Unterstützung von help alliance kann das Museum seine Bildungsarbeit weiter ausbauen und langfristig sichern. Geplant ist, kostenlose Workshops für Schulklassen und FSJ‑Gruppen zu ermöglichen und Ferienprogramme mit Jugendzentren in ganz Berlin fortzuführen – kreative Formate, die Jugendlichen Orientierung, Selbstvertrauen und Gemeinschaft schenken. Ergänzend werden Weiterbildungen für Lehrkräfte, Studierende und andere Multiplikator:innen angeboten, während Workshops für Erwachsene queere Geschichte, Archivarbeit und Empowerment vermitteln.
Parallel werden digitale Strukturen des Museums ausgebaut: Eine neue Website mit Buchungssystem, sicherere Datenstrukturen und digitale Lernmaterialien sollen dafür sorgen, dass queeres Wissen und Bildungsangebote unabhängig von Ort und Herkunft zugänglich sind. Gleichzeitig arbeitet das Museum daran, Barrieren abzubauen, mehrsprachige Angebote zu erweitern und die Öffentlichkeitsarbeit so auszurichten, dass junge Menschen über verschiedene Kanäle sicher erreicht werden. Auch der Peer‑Education‑Ansatz wird vertieft, sodass Jugendliche selbst zu Vermittler:innen werden und ihre Perspektiven einbringen können.







