„Jeder kann sich abhängig von seinem Talent einbringen.“

Christina Ruckhaber, arbeitet als Project Manager Maintenance Programs bei Lufthansa Technik und engagiert sich privat als friend of help alliance bei der help alliance. Was sie an der help alliance begeistert und wie sie die help alliance unterstützt erklärte sie in unserem Gespräch.

Was machst du bei Lufthansa Technik?

Ich bin Project Manager Maintenance Programs für die A330, Q400 und ATR 72. Kurz gesagt, ich entwickle Instandhaltungsprogramme für einen bestimmten Flugzeugtyp und habe diese dann auch zu verantworten. Dabei kümmere ich mich nicht nur um Lufthansa Flugzeuge, sondern auch um externe Kunden und entwickle für jedes Flugzeug ein individuell angepasstes Instandhaltungsprogramm. Die Anforderungen sind hierbei durch Streckennetz, Behördenansprüche und Kundenbedürfnisse ganz unterschiedlich. Ich bin also der Focalpoint zwischen Behörden, Kunden und den Abteilungen, die die Instandhaltungsarbeiten erledigen.

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Wie bist du zur help alliance gekommen?

Durch meinen ehemaligen Chef. Ich wollte mich schon immer sozial engagieren. Das habe ich auch im privaten Bereich versucht. In irgendeiner Werbung – ich weiß gar nicht mehr wo, vielleicht im Flugzeug, habe ich dann die help alliance entdeckt. Ich war damals noch ganz neu bei Lufthansa Technik und bat meinen ehemaligen Chef um Hilfe. Er suchte mir dann die eBase (Anm. Intranet) Seite heraus. Ich rief dann im Büro an und wurde zum FoH (Anm. Friends of help alliance) Meeting eingeladen. Da bin ich dann aber nicht sofort hin, weil ich keine Zeit fand. Irgendwann schaffte ich es dann doch vorbeizuschauen. Das ist jetzt 5 Jahre her. Das Meeting hat mir viel Spaß gemacht. Ich merkte, dass es die richtige Plattform für mich ist. Die Vielfältigkeit und die unterschiedlichen Projekte sind etwas Besonderes. Jeder kann sich abhängig von seinem Talent einbringen.

Was begeistert dich an der help alliance?

Das Engagement der einzelnen Mitglieder und Projektleiter, die Vielseitigkeit und das sehr viele Projekte unterstütz werden, bei denen Kindern geholfen wird. Ich bin selbst Mutter und weiß wie gut es meinem Kind und wie schlecht es anderen Kindern auf der Welt geht. Da bei den Meetings auch Projektleiter aus ihren Projekten berichten, bekommt man schnell einen Überblick über die Projekte und Infos aus erster Hand – es ist viel persönlicher als bei vielen großen Organisationen. Zudem ist dadurch der direkte Zugang zu den Projekten viel einfacher und persönlicher.

Wie unterstützt du die help alliance?

Unter anderem habe ich Weihnachtskarten entworfen, die als Dank an Flugbegleiter verteilt wurden. Die Karten haben wir auch bei befreundeten Geschäften verkauft. Ich helfe jedes Jahr beim Weihnachtsmarkt bei LHT mit, backe Kuchen und habe die Jubiläumsfeier vor 1 ½ Jahren mitorganisiert, unterstütze bei Verkaufsaktionen. Zwei oder drei Mal war ich beim help alliance Tag in München. Und ich bin natürlich auch ein Fördermitglied der help alliance.

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Was waren die besten Erfahrungen, die du bisher mit der help alliance gemacht hast?

Das Schönste war eindeutig der Besuch in Pattaya gemeinsam mit meinem Sohn. Mein Sohn konnte sehen, wie unterschiedlich Kinder aufwachsen. Die Kinder kamen alle ohne Scheu direkt zu ihm und haben ihn sofort mit zum Spielen genommen.
Ich habe bei der help alliance viele Menschen kennengelernt, sehr individuelle Charaktere, mit vielen von ihnen bin ich auch privat befreundet.
Es ist auch immer wieder faszinierend, die Projektleiter zu treffen. Für viele Projektleiter ist ihr Projekt ihr ganzes Leben. Sie geben alles, damit andere glücklich sind. Das ist keine Farce. Es sind Menschen, die mit Herz und Seele dabei sind. Echte Vorbilder, die kämpfen und kämpfen. Ich durfte so viele Menschen mit wahrer Größe kennenlernen, die sich engagieren, ohne etwas dafür zu erwarten. Das ist eine Bereicherung fürs Leben.

Hast du noch ein paar abschließende Worte?

Das Lächeln eines Kindes ist unbezahlbar und das Größte auf der Welt. Beim Projektbesuch konnte ich das sehen. Egal wie schlecht es dir geht, es gibt immer Menschen, denen es schlechter geht und helfen kann jeder…