Bildung macht den Unterschied

Salim und Simran sind Teil des help alliance Projektes „Hoffnung für Straßenkinder“ und haben ihre Geschichten mit uns geteilt

Das Projekt in Dehradun ist seit 2015 Teil der help alliance und hat zum Ziel, Straßenkindern durch Bildungsprogramme eine neue Lebensperspektive zu geben. Es hat Menschen hervorgebracht, die in der Lage waren, schwierige Lebensumstände zu überwinden. Zwei davon sind Salim und Simran.

Simran und ihre Leidenschaft für Bildung

Simran ist ein junges Mädchen, das mit ihrer Familie in einer der Siedlungen von Dehradun lebt. Weil es in den Familien, die in Armut leben, an erster Stelle steht den Lebensunterhalt zu verdienen, ist die Mädchenbildung vielerorts gefährdet. Mit Hilfe des Projekts konnte sie am „Wings-Programm“ im New Haven Centre teilnehmen, wo ihr eine tägliche Schulbildung zugesichert werden kann. Dort hat sie neben dem Zugang zu Bildung, die Chance medizinische Hilfe zu erhalten. Das Bildungsprogramm zielt darauf ab sie zur Aufnahme in eine reguläre Schule vorbereitet. Neben der Erfüllung ihrer Verpflichtungen als ältestes Kind ihrer Familie besucht sie die Förderkurse und entdeckte dabei ihre größte Leidenschaft: Bildung. Ihre Wissbegierde bringt Hoffnung auf eine bessere Zukunft und wird ihr dabei helfen, ihren Traum zu verwirklichen Lehrerin zu werden.

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Hoffnung für Straßenkinder, Dehradun

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„Er hat viele Rückschläge in seinem Leben, aber er ist jedes mal stärker zurückgekommen.“

Salim ist ein aufrichtiger Junge, der sein ganzes Leben lang gegen angespannte und schwierige Lebensumstände angekämpft hat. Er wuchs als Kind ungebildeter Eltern auf und träumte davon, im medizinischen Bereich zu arbeiten. Leider wollte sein Vater, dass er die Schule abbricht, damit er die Teestube seines Vaters leiten kann. Nachdem er seine Schwester verloren hat, nahmen seine familiären Probleme zu. Durch stetes Zureden konnte er seinen Vater davon überzeugen sich für einen Diplomkurs als medizinischer Laborant anzumelden. Die monatlichen Kosten für seinen täglichen Transport und andere Ausgaben wurden durch ein Stipendium gedeckt. Seine Ausbildung läuft noch weitere anderthalb Jahre und in der Zwischenzeit sammelt er bereits Praxiserfahrung als Assistent bei einem der renommiertesten Pathologielabore seiner Heimatstadt. Für seine Zeit nach der Ausbildung ist er unermüdlich auf der Suche nach Möglichkeiten, sich an einer lokalen Hochschule einzuschreiben. 

Hier finden Sie mehr zum Projekt „Hoffnung für Straßenkinder“

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