700 Kinder, 700 Träume, 1 Schule

Seit Anfang Januar schenkt uns die fünfjährige Inamandla aus Südafrika ihr bezauberndes Lächeln. Das riesige Plakat mit ihrem Porträt am Parkhaus 43 am Frankfurter Flughafen macht auf die baldige Eröffnung der neuen Primary School des help alliance-Projekts iThemba in Kapstadt aufmerksam, die künftig 700 Mädchen und Jungen beste Bildungsmöglichkeiten bietet.

Inamandla hat einen Traum. Wenn Sie groß ist, möchte Sie Ärztin werden und Menschen helfen. Doch Inamandla wohnt mit ihrer Familie im Township Capricorn bei Kapstadt in Südafrika. Über 2500 Kinder ohne Schulplatz leben in diesem sozial und wirtschaftlich benachteiligten Vorort. Ein Großteil der Menschen sind Analphabeten; die Arbeitslosenquote liegt bei 70 Prozent. Armut, Gewalt und Perspektivlosigkeit sind die Folge. Unter normalen Umständen, hätte Inamandla keine Chance, ihren Traum zu verwirklichen. Doch es gibt Hoffnung. Denn Ende Januar wird die neue iThemba Primary School im Township eröffnet. Sie bietet 700 Mädchen und Jungen aus Capricorn erstklassige Bildung und die Chance, ihren Traum zu verwirklichen.

 

Weitere Informationen zu iThemba…

Darauf macht das riesige Plakat am Parkhaus 43 des Frankfurter Flughafens aufmerksam. Möglich gemacht hat das Lufthansa InTouch, das Competence Centre für Customer Service der Lufthansa Group und langjähriger Unterstützer des help alliance-iThemba-Projekts.

Anfang September besuchte Erik Mosch, CEO Lufthansa InTouch, die Baustelle der neuen Schule in Capricorn. „ iThemba bedeutet Hoffnung, und das ist genau das Gefühl, das ich hatte, als ich dort war. Hoffnung und Zuversicht, dass diese Kinder durch Bildung eine bessere Zukunft haben werden. Das ist auch ein Erfolg des Engagements der Kollegen aus Kapstadt und aus unserem weltweiten InTouch-Netzwerk.

Bereits seit mehr als zehn Jahren unterstützt help alliance die iThemba Pre School im Township. Hier werden derzeit 83 Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren betreut. Neben qualifiziertem Englisch-Unterricht werden dort vor allem soziale Kompetenzen vermittelt, die im Strudel von Armut und Gewalt häufig auf der Strecke bleiben. So profitieren nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern und die Community. Ein Beispiel, welchen positiven Einfluss der Besuch der Pre School auf die Kinder haben kann, zeigt der folgende Film über Colin Jr.

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Doch der verheißungsvolle Grundstein, der in der Pre School gelegt wird, verpufft wieder, sobald die Mädchen und Jungen die öffentlichen Grundschulen im Township besuchen. Das marode Schulsystem in Südafrika ermöglicht es Kindern aus ärmeren Gegenden kaum, anständige Bildung zu erhalten.

„Deshalb haben wir uns zusammen mit iThemba entschlossen, den Bau einer Grundschule maßgeblich zu unterstützen, damit die hervorragende Arbeit der Pre School adäquat fortgeführt werden kann“, erläutert Joachim Steinbach, Geschäftsführer der help alliance.

Susanne French, help alliance-Projektleiterin und Lufthansa-Purserin, arbeitete in den vergangenen Jahren unermüdlich daran, dieses Projekt auf den Weg zu bringen. Mit Erfolg: Die Grundschule hat bereits die Zusage des südafrikanischen Bildungsministeriums und wird vom Staat anerkannt und finanziert. Das Bauland stellte die Provinzregierung zur Verfügung, und die Kosten für den operativen Betrieb übernimmt das Western Cape Education Departement. Die Baukosten werden maßgeblich von help alliance getragen. Es ist eines der größten Projekte in der Geschichte der Hilfsorganisation.

Spendenkonto

help alliance

 

 

Frankfurter Sparkasse 1822
IBAN: DE89 5005 0201 0200 0292 23
BIC: HELADEF1822

„Die Vorfreude auf die Eröffnung am 31. Januar im Rahmen der Lufthansa Group Marktkonferenz in Anwesenheit des LHG-Topmanagements und der Bildungsministerin ist riesig“, sagt help alliance-Projektleiterin French. Doch es würden noch viele weitere Spenden benötigt. „Wir haben gerade erst Phase eins abgeschlossen. Unser Ziel ist es, ein Community College für die ganze Familie aufzubauen, denn wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz“, erläutert die Langstrecken-Purserin.  Beispielsweise soll auch Abendunterricht und Sport für Jugendliche angeboten werden. Gerade diese Altersgruppe sei besonders gefährdet. „Wir wollen und müssen den Jugendlichen eine Alternative zu Bandenkriminalität, Drogen und Alkohol aufzeigen.“

Projektleitung

iThemba Primary School, Kapstadt

Susanne French, Deutschland

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