Waste for hope, Catbalogan Samar

Catbalogan Samar - Philippinen

Das Projekt verbindet Umweltbildung, Einkommensförderung und Katastrophenschutz in einem innovativen Lern- und Resilienz­zentrum in Catbalogan, Samar. Es eröffnet benachteiligten Familien neue Perspektiven und stärkt zugleich die Widerstandsfähigkeit der Region gegenüber Umweltverschmutzung und Naturgefahren. 

Projektinfos
Projektort
Catbalogan Samar, Philippinen
Weltkarte Asien
Schwerpunkt
Berufsperspektiven schaffenHochwertige Bildung für alle
Projektlaufzeit
2026 - 2028
Zielgruppe
Kinder, Jugendliche und ihre Familien
Sustainable Development Goals

Hauptziel: SDG 4

Weitere Ziele: SDG 8

Das Projekt

In Catbalogan belastet Plastikmüll Umwelt und Lebensgrundlagen massiv – besonders die Fischerei, von der viele Familien abhängen. Gleichzeitig ist die Region regelmäßig Taifunen, Überschwemmungen und Erdbeben ausgesetzt. Für viele Menschen bedeutet das ein Leben zwischen wirtschaftlicher Unsicherheit und wiederkehrenden Naturkatastrophen. 

Das Projekt „Waste for Hope“ setzt hier mit einer ganzheitlichen Lösung an: dem Bau eines innovativen, multifunktionalen Bubble House. Das Gebäude vereint eine Learning Academy für Umwelt, Kunst, Musik und Digitalisierung mit einer integrierten Material Recycling Facility (MRF). Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen hier, Plastik zu reduzieren und durch Upcycling, etwa zu Möbeln oder Schutzbarrieren, neue Einkommensquellen zu erschließen. Digitale Bildungsangebote eröffnen zusätzliche Perspektiven, beispielsweise als virtuelle Assistenz, und schaffen neue Erwerbschancen direkt vor Ort. 

Das widerstandsfähige, schnell zu errichtende Gebäude wird mit Solarpaneelen ausgestattet und dient im Katastrophenfall als Evakuierungszentrum. Als Pilotprojekt soll es langfristig auch national als Modell für nachhaltige Entwicklung und resiliente Gemeinschaften wirken.

Projektkoordinator
Flugbegleiter, Deutsche Lufthansa, Frankfurt
George Davantes

Im November 2013 flog ich kurz nach dem verheerenden Yolanda Sturm auf die Philippinen, um auszuhelfen. Damals sagten viele, meine Hilfe sei zu klein und sie bewirke nicht viel, aber in Wirklichkeit war ich da wo ich immer sein wollte, an einem Ort, wo meine Hilfe wirklich gebraucht wurde. Seitdem engagiere ich mich immer wieder und versuche zu helfen, wo es mir möglich ist. Deshalb freut es mich dieses Jahr ganz besonders, neben dem bestehenden Projekt „Digital Learning Center“ zusätzlich das Projekt ‚Waste for Hope‘ als Projektkoordinator zu betreuen.

 

Flugbegleiter, Deutsche Lufthansa, Frankfurt

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