Zwei Jahre „Wir zusammen“, zwei Jahre Hilfe für Flüchtlinge

Vor genau zwei Jahren erreicht die Flüchtlingswelle in Deutschland ihren vorläufigen Höhepunkt. Bilder von überfüllten Zügen und erschöpften, aber glücklichen Menschen sind noch sehr präsent

In dieser Zeit entwickelte sich auch das Wirtschaftsnetzwerk „Wir zusammen“, das sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen, die vor Krieg und Zerstörung fliehen mussten, in Deutschland neue Perspektiven zu ermöglichen. Mehr als 200 Unternehmen haben sich inzwischen angeschlossen, um so ihr Engagement in der Flüchtlingshilfe zu bündeln. Lufthansa und help alliance zählen zu den Gründungsmitgliedern und unterstützen vor allem über Lernpaten- und Mentorenschaften Kinder und Jugendliche bei der Integration in die hiesige Gesellschaft.

„Getreu unserer Corporate Citizenship-Strategie mit dem Fokus auf Enabling und Education, möchten wir jungen Geflüchteten und Migranten Zugang zu Bildung verschaffen. Denn vor allem Bildung schafft Perspektiven“, erläutert Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal & Recht, Deutsche Lufthansa AG.

Ein Beispiel dafür ist das im Januar eröffnete Study Center in den Berliner Spreewerkstätten für geflüchtete Studierende in Kooperation mit der Bildungsplattform Kiron Open Higher Education. Mitarbeiter der Lufthansa Group sind dort ehrenamtlich als Mentoren tätig. Darüber hinaus gibt es an fünf weiteren deutschen Standorten Integrationsprojekte der help alliance in denen sich Mitarbeiter engagieren: Frankfurt, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln.

„Wir unterstützen aber auch Projekte in krisennahen Ländern, wie zum Beispiel die Azraq Catch-up School in Jordanien, wo wir syrischen Flüchtlingskindern abseits ihrer Heimat den Schulbesuch ermöglichen“, ergänzt Joachim Steinbach, Geschäftsführer der help alliance.

Von den Erfahrungen, die so beispielsweise die help alliance ins „Wir zusammen“-Netzwerk einbringt, profitieren dann auch alle anderen Mitglieder. Das gemeinsame Handeln im Verbund mit anderen Unternehmen hat sich dabei mehr als bewährt. Dennoch ist allen Beteiligten bewusst, dass erst der Anfang für eine langfristige Integration der Neuankömmlinge gemacht ist.

Hier geht es zur Website von „Wir zusammen“…

„Wir wissen, dass es noch viel zu tun gibt und dass wir weitere Mitstreiter aus der deutschen Wirtschaft benötigen, um einer möglichst großen Zahl von Menschen den Einstieg in das Arbeitsleben in Deutschland zu ermöglichen“, erklärt Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“. „Unsere Mitglieder stehen zu ihrem Wort und sind auch weiterhin mit ihren Initiativen hochengagiert aktiv. Sie zeigen, wie Integration erfolgreich gemeistert werden kann und bieten so Orientierung für Unternehmen, die ihre eigenen Initiativen starten möchten.“

Auf unserer Projektseite finden Sie über den Filter Europa alle Projekte, die geflüchteten Menschen helfen…

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