Spielerische Sprachförderung für Migrantenkinder

Flörsheim, Deutschland

Die Gemeinde Flörsheim weist eine zunehmende Verschiebung der Einwohner auf, Eigenheimbesitzer ziehen weg, Flüchtlinge bekommen Wohnungen, Häuser und Gemeinschaftsunterkünfte zugewiesen. Die Stadt ist mit der Betreuung von über 250 Migrantenfamilien überfordert, finanzielle Unterstützung steht nur für einen verschwindend kleinen Teil der Flüchtlinge zur Verfügung. Die Hilfsbereitschaft der Einwohner ist hingegen beeindruckend. So kamen Freiwillige und Ehrenamtliche im Vereinshaus von Stern des Südens e.V. zusammen und haben sich an zwei Nachmittagen der Migrantenkinder angenommen. Das besondere Konzept dabei: spielerisch und kreativ die Kinder an die deutsche Sprache heranführen.

Aus der anfänglichen Pilotmaßnahme ist nun ein reguläres Bildungs- und Förderprogramm geworden. Honorarkräfte und ehrenamtliche Unterstützer haben Lehrkonzepte entwickelt, die Räumlichkeiten bereitgestellt, und setzen das spielerische und doch konzentrierte Sprachtraining engagiert fort.

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Spielerische Sprachförderung für Migrantenkinder, Flörsheim

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Projektleitung

Flörsheim, Deutschland

Lisete Schwarz, Flörsheim

Lisete Schwarz, Stern des Südens

Details & Erfolge

Spielerische Sprachförderung für Migrantenkinder, Flörsheim, Deutschland

Curricula des Projekts

  • Bildung, Sprachförderung durch Anreize beim Malen und Spielen und sportlicher Betätigung.
  • Ziel ist es, Kindern mit Migrationshintergrund spielerisch die Deutsche Sprache beizubringen und sie so in die Gesellschaft zu integrieren. Sie werden zurzeit in „Auffangklassen“ in der Grundschule unterrichtet, die für Migrantenkinder ohne Deutschkenntnisse eingerichtet wurden. Diese Nachhilfe reicht aber bei weitem nicht aus, um die Migrantenkinder schnellstmöglich unterrichtsfit zu machen.
  • Sobald die Kinder die Sprache gut verstehen, kommen sie in die Regel-Schule, werden aber zusätzlich weiter von uns unterstützt.
  • Wir gehen davon aus, dass die Eltern der Kinder auch die deutsche Sprache erlernen und dann einem Beruf nachgehen können. Die Eltern, die ihre Kinder zu uns begleiten, verlieren die Scheu vor ihrem neuen Heimatland und uns. Sie vertrauen uns teilweise ihre Sorgen an, so dass wir über den Unterricht der Kinder hinaus hier Integrationsleistung erbringen. So helfen wir beim Ausfüllen von Behördenformularen, geben Tipps zur Gesundheit und Beschäftigungsmöglichkeiten der Kinder – wie z.B. der Besuch eines Sportvereins.
  • Bemerkenswert ist auch, dass vor allem die Frauen und Mütter – anfangs wurden die Kinder nur von den Vätern gebracht – ihre Scheu verlieren, und sich mit unserer Unterstützung mehr und mehr integrieren möchten.
  • In Zusammenarbeit mit der Paul-Maar-Schule unterstützen wir auch den Ansatz eines „Sozialtrainingsraumes“, ein unterstützendes Konzept um interkulturelle Aspekte zu verstehen, und gemeinsam auf tolerante, rücksichtsvolle und freundliche Verhaltensweise einzuwirken.

Projektort

Flörsheim, Deutschland

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