Arbeit->Einkommen->Eigenständigkeit

Sabab Lou – Offinso, Ghana

 

Die Stiftung Sabab Lou hat langjährige Erfahrung mit Mikrokrediten und arbeitet eng zusammen mit den Darlehensnehmern, schult und begleitet sie.

Das First Step Projekt in Offinso, richtet sich vornehmlich an alleinerziehende Frauen, um diese in ihren unternehmerischen Bemühungen zu unterstützen.

Nach Rückzahlung fließen die Gelder in weitere Projekte ein und geben weiteren Menschen eine Perspektive. Die Bildung von Ersparnissen und Rücklagen ist obligatorisch. Seit 2015 arbeitet das Projekt finanziell autonom. Jedoch besteht eine sehr große Nachfrage, nach solchen Fördermöglichkeiten.

Daher brauchen wir Ihre Spende zur Aufstockung des Darlehensfonds, damit zukünftig jährlich 400-450 Frauen an dem Programm teilnehmen können.

Unterstützen Sie uns.

Sabab Lou, Ghana

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Projektleitung

Sabab Lou, Ghana

Lawrence Osei Asamoah, Ghana

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Details & Erfolge

Sabab Lou Stiftung, Offinso, Ghana

Das First Step Projekt ist ein Mikrokreditprojekt der First Step Foundation. Damit werden vornehmlich alleinerziehende Frauen, in ihren unternehmerischen Bemühungen unterstützt, aus eigener Kraft ihr Leben und die Versorgung ihrer Kinder zu gestalten.

Mit dem klassischen Mikrokreditprojekt wird jährlich mehreren hundert extrem armen Frauen in der Stadt Offinso in der Ashanti-Region geholfen, einen kleinen Geschäftsbetrieb aufzubauen. Die Darlehen betragen zwischen 80 und 100 €. Sie haben eine Laufzeit von 12 Monaten, die Rückzahlung erfolgt 14tägig in  Raten. Dafür schließen sich die Frauen zu fünfköpfigen Gruppen zusammen, für die Rückzahlung ist die gesamte Gruppe verantwortlich. Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass die Frauen nach Ablauf der Kreditphase ein regelmäßiges Einkommen erzielen und Ersparnisse bilden, so dass sie ihr Geschäft nachhaltig betreiben können.

Deshalb müssen die Frauen vor der Kreditvergabe Sparkonten anlegen, sie werden in Buchführung geschult und können Beratungsangebot im Büro des Projekts bei geschäftlichen Fragen nutzen. Die Kredite werden mit einem Zinssatz von 2,5 Prozent monatlich belastet, wobei die Zinseinnahmen ausschließlich für den Betrieb der Projektorganisation verwendet werden.

Enge Betreuung und Führung sind das Rezept für den Erfolg des nun seit acht Jahren laufenden Projekts. Eine Ausfallquote von 1 Prozent, welche meist durch Todesfälle verursacht ist, spricht für sich. In 2017 wird der Darlehensfond aufgestockt um zukünftig noch mehr Frauen an dem Projekt teilhaben zu lassen. In 2018 ist geplant, das Projekt in die Verantwortung der Partnerorganisation, der First Step Foundation, zu überführen. Sabab Lou wird, sich fortan aus dem Projektmanagement herausziehen aber nach wie vor beratend tätig bleiben.

Zahlen & Fakten

Ghana

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Projektleitung

Sabab Lou, Ghana

Edith Lanfer, Deutschland

Edith Lanfer

Projektort

Offinso, Ghana

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Ehemalige Projekte

Sabab Lou, Ghana und Gambia

In den letzten Jahren unterstützte help alliance auch folgende Projekte der Stiftung Sabab Lou

Anoshe Women Project

Das Anoshe Women Projekt besteht seit 2012. Es fördert eine Gruppe von 450 Frauen beim Anbau von Feldfrüchten (Mais, Soja, Hirse) im Chereponi-Distrikt im Nordosten Ghanas. Jede der Frauen bewirtschaftet ein Feld von 1 Acre (ca. 0,4 ha). Das generierte Einkommen kommt ihnen und ihren Familien zugute und dient auch der Stärkung ihrer Rolle als Frauen. Das Projekt wird von der ghanaischen Nichtregierungsorganisation (NGO) Anoshe Women Group durchgeführt.

Mikrokredite in Chereponi, Ghana

Viele Jugendliche im Chereponi Distrikt haben keine Perspektive für Broterwerb und Eigenständigkeit. In erschreckender Zahl wandern sie in den Süden des Landes oder nach Europa, in verzweifelter Suche nach einer besseren Zukunft. Mit einem Darlehensfonds soll jährlich 15 bis 20 Kleinunternehmern die Möglichkeit gegeben werden Einkommen zu erwirtschaften und damit für sich und ihre Familien zu sorgen. Mit solchen Darlehen können sie eine Existenz in ihrer Heimatregion aufbauen.

Baddibu-Projekt, Gambia

Im gambischen Baddibu-Distrikt wurden Frauengruppen aus 4 Dörfern unterstützt. Die Frauen bewirtschaften dort große von ihrem Dorf zur Verfügung gestellte Gemüsegärten. Diese werden in der Trockenzeit mit solaren Pump- und Bewässerungsanlagen bewässert, so dass auch in der Trockenzeit Einkommen generiert werden kann. Zugleich liefern die Anlagen sauberes Trinkwasser für die Dörfer.

Dadurch können über 400 Frauen und Jugendliche auf insgesamt 11 ha Garten eine Ernte von 115 Tonnen Gemüse erzielen.

Was noch bemerkenswerter ist, dass die Dorfbewohner Komitees gebildet haben, nicht nur für Wartung und Gartenangelegenheiten, sondern auch für die Rücklagenbildung zur Erhaltung der Betriebsbereitschaft, und zwar dauerhaft. In einer Kultur, in der Zukunft nur bis zur folgenden Erntesaison erfasst werden konnte, ist das ein enormer Schritt in die Eigenverantwortlichkeit und Selbständigkeit.

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