Hilfe für Menschen in Zentralindien

Patenschaftskreis Indien, Khandwa, Indien

Der Verein besteht seit 1972 und ist seit 2004 ein Projekt der help alliance. Der Verein Patenschaftskreis Indien wurde vor mehr als 40 Jahren gegründet, aber die Arbeit vor Ort begann schon 1935. In und um Khandwa im Bundesstaat Madhya Pradesh verteilt auf etwa 24.500 qkm führen wir etwa 20 Boardings, in denen wir Kinder aufnehmen die durch ihre Eltern oder Dorfgemeinschaften nicht versorgt werden können.

Wir brauchen Ihre Spende unter anderem für Ernährung, Medizin, Bildung, Kleidung für die Kinder.

In diesem Projekt arbeiten 150 Ordensleute, Lehrer und Ärzte.
3.000 Kinder leben in 20 Boardings, die auf  24.500 km2 verteilt sind.
200 Kinder pro Jahr erhalten einen Schulabschluss.

Unterstützen Sie uns.

Patenschaftskreis Indien e.V., Indien

Jetzt auf Ammado Spenden

Unterstützen Sie dieses Projekt oder erfahren Sie hier mehr zu unserem Spendenpartner ammado und weiteren Möglichkeiten uns zu unterstützen.

Projektleitung

Patenschaftskreis Indien, Indien

Bishop Alangaram Durairaj, Indien

avatare_m_small_140430_fz_hl

Details & Erfolge

Patenschaftskreis Indien, Khandwa, Indien

Weil es sehr abgelegene ländliche Regionen sind, in denen die Menschen kaum oder keinen Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung haben, wurden schon früh Internatsschulen gegründet und in den letzten Jahren durch mobile medizinische Einheiten versucht den Lebensstandard der Menschen anzuheben.

In Indien leben mehr als 20% der Bevölkerung unterhalb der offiziellen Armutsgrenze nach WTO und anderen Organisationen, das sind mehr als 200 Millionen Menschen. Sie haben keine Chance auf ausreichende Versorgung lebensnotwendiger Dinge.

Kinder haben keinen Zugang zu Bildung. Wir nehmen Kinder auf, die von ihren Eltern und Dorfgemeinschaften nicht versorgt werden können. Etwa 3000 Kinder verteilt auf 20 Boardings (Internate) werden im Patenschaftskreis konfessionsunabhängig unterrichtet und versorgt.

Dort wo die Menschen in der Lage sind etwas Schulgeld zu zahlen, überführen wir die Boardings in eigene Hände; wir nutzen das dadurch gewonnene Spendengeld für den Aufbau neuer Boardings in den Regionen, in denen sich viele extrem arme Menschen zurückgezogen haben; ein wenig so, wie in 1935 begonnen wurde.

Die größten Hürden bei der Umsetzung sind: Hilfe zur Selbsthilfe nachhaltig in den bisherigen Boardings zu organisieren und genügend finanzielle Mittel für den Neubau von Boardings zu generieren, war und ist eine große Herausforderung.

Die vorhandene Infrastruktur erschwert die Arbeit vor Ort: nahezu keine befestigten Wege, extreme klimatische Verhältnisse, d.h. teilweise viele Jahre kein Regen machen diese Region so besonders anfällig und bedroht die Menschen mit großer Armut. Dass aus vielen der Kinder, die einen Schulabschluss in unseren Boardings machen konnten etwas geworden ist, zählt zu den großen Erfolgen des Projekts.

Etwa 200 Kinder verlassen unsere Boardings  pro Jahr mit einem Schulabschluss; 3000 Kinder sind permanent in unseren Boardings, wurden in der Vergangenheit vor dem Hungertod bewahrt und finden in unseren Boardings heute ausreichende Versorgung, Bildung und eine neue Gemeinschaft; sie gewinnen ein lebenswichtiges Selbstbewusstsein! Viele Tausend Menschen profitieren jedes Jahr von unseren kleinen Apotheken in den Boardings (sie kommen aus den Dörfern zu uns) und mit unseren ausgebildeten katholischen Ordensschwestern können kleinere Krankheiten unmittelbar behandelt werden (insbesondere Malaria und Schlangenbisse).

Das vor einigen Jahren eingeführte „Health Awareness Program“, bei dem mit mobilen Krankenstationen mit zwei Ärzten und Schwestern auch entlegene Dörfer erreicht werden, ist ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Kinder- und Müttersterblichkeit; die Menschen pilgern mit Ochsenkarren aus weit entlegenen Dörfern zu den Gesundheitscamps.

Die Sterblichkeitsrate bei Säuglingen und Schwangeren liegt bei bis zu 80%; Gründe: mangelnde Vitamine, schlechte Hygiene. Im Rahmen des Awareness Programs bilden wir Ersthelfer aus und machen Hygieneunterweisungen. Mit unserem Projekt konnten wir die Säuglingssterblichkeitsrate deutlich senken.

Zahlen & Fakten

Patenschaftskreis Indien, Indien

Projektleitung

Patenschaftskreis Indien, Indien

Ralf Steuer, Deutschland

Ralf Steuer 640x480 - Kopie

Projektort

Khandwa, Indien

 

ha_landkarten_140415_jb_khandwa

Video

Patenschaftskreis Indien, Indien

Downloads

Patenschaftskreis Indien, Indien

 

Die Kinder von Gleis 5 (2,3 MB)

/