Ein neues Leben für Mädchen mit Gewalterfahrung

Chignahuapan, Puebla, Mexiko

Das Projekt ist seit 2018 Teil der help alliance.

Die Migration von Mädchen und jungen Frauen innerhalb Mexikos oder aus anderen lateinamerikanischen Ländern in die Hauptstadt des Landes birgt große Gefahren für sie. Häufig leben sie auf der Straße, haben schon in jungen Jahren Gewalt erlebt oder sind sogar Menschenhändlern in die Hände gefallen. Diese jungen Frauen sind häufig mangel- oder unterernährt und haben die Schule frühzeitig abgebrochen. Auch Kinderarbeit (teils unbezahlt) ist in dieser Zielgruppe nicht selten. Um sie langfristig aus dieser Lage zu befreien brauchen sie eine besondere Begleitung.

Daher beginnen wir in 2018 zusammen mit unserem Projektpartner mit dem Bau eines Therapiezentrums für rund 50 Mädchen und Frauen. Um dieses Vorhaben zu finanzieren brauchen wir Ihre Spende.

Unterstützen Sie uns.

Frankfurter Sparkasse 1822
IBAN: DE89 5005 0201 0200 0292 23
BIC: HELADEF1822

Projektleitung

Paul Majeran, Mexiko

 

 

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Details & Erfolge

 

Das Projekt ist in zwei Phasen gegliedert.
In der ersten Phase wird der bereits bestehende Bauernhof so eingerichtet, dass 20 Heimplätze zur Verfügung gestellt werden können. Zeitgleich sollen nach und nach die Mädchen einziehen. Fünf von ihnen konnten bereits aufgenommen werden. Bis Ende 2018 sollen alle 20 Heimplätze belegt werden.
Auch das Projektpersonal ist bereits geschult und eingearbeitet.

Um den Mädchen eine landwirtschaftliche Ausbildung zu ermöglichen und gleichzeitig eine anteilige Selbstversorgung zu sichern, wurden bereits Kleintiere gekauft und Teile der Landfläche mit Gemüse und Früchten bepflanzt.

Vormittags werden die Mädchen in eine staatliche Schule gehen und erhalten Nachmittags ein strukturiertes Angebot mit Therapie, Nachhilfe und Berufsbildungsmöglichkeiten.

In der zweiten Phase soll auf dem Grundstück ein weiteres Gebäude errichtet werden. Durch dieses können weitere Heimplätze geschaffen werden und auch die 20 Bewohnerinnen des Bauernhofs sollen dort untergebracht werden. Dadurch kann das Bauernhofgebäude ausschließlich für Therapie und Schulungen verwendet werden und so können weitere 50 Tagesplätze für Mädchen aus der Umgebung zur Verfügung gestellt werden. Die 50 Mädchen werden abgesehen davon, dass sie abends nach Hause zurückkehren, das selbe Angebot erhalten wie die anderen Mädchen.

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