Perspektiven für junge Menschen

Leona, Saint-Louis, Senegal

Das Projekt besteht seit 2000.

Im Jahr 2006 konnte das Ausbildungszentrum Keur Mame Fatim Konté eröffnet werden, das auch einen Kindergarten und eine Bibliothek beherbergt.

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Leona, Senegal

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Projektleitung

Leona, Senegal

Papa Moussa Sall, Senegal

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Details & Erfolge

Leona, Saint-Louis, Senegal

Ziel des Projektes ist es, durch günstige und teilweise kostenlose Bildungsangebote der Armut und Unwissenheit entgegenzutreten. So soll auch der Versuch unternommen werden, den Jugendlichen eine Perspektive im eigenen Land aufzuzeigen. Im Zentrum Keur Mame Fatim Konté können vor allem junge Frauen eine Ausbildung zur Frisörin, Schneiderin oder Köchin machen. Daneben werden Mädchen durch Nachhilfeunterricht bei ihrem Schulabschluss unterstützt und erhalten generelle Aufklärung. Das Zentrum beherbergt einen Kindergarten und unterstützt Straßenkinder durch Basisalphabetisierung, Nahrung und gesundheitliche Maßnahmen. In Saint-Louis zeichnet sich das Viertel Leona durch einen niedrigen Lebensstandard und Arbeitslosigkeit aus. Letztere trifft vor allem die Jugendlichen. Der größte Erfolg ist die Eröffnung eines eigenen Ausbildungs- und Gemeindezentrums 2006, um die Kurse für die jungen Frauen und den Kindergarten sowie eine Bibliothek unterzubringen. Außerdem können in den Räumlichkeiten Versammlungen abgehalten werden.

Seit Beginn des Projekts konnten 245 junge Frauen und Männer den Schneiderberuf und 32 das Kochen und Kellnern erlernen. 294 junge Frauen wurden zu Frisörinnen ausgebildet. 140 junge, ledige Mütter und junge Frauen aus armen Familien erhalten jährlich diese Ausbildungen kostenfrei.

Von diesen jungen Menschen arbeiten etwa 80 Prozent in dem erlernten Beruf. Die meisten tun dies im informellen Sektor, da es keinen wirklich ausgeprägten Arbeitsmarkt in Saint-Louis gibt. 10 Prozent haben ein Kleingewerbe eröffnet.

Jährlich besuchen 110 Kinder den Kindergarten. Von den Kindergartenkindern, die eingeschult wurden, haben 210 die Grundschule ohne sitzen zu bleiben durchlaufen. 70 Prozent von ihnen werden untern den besten 10 ihrer Klassen eingestuft. Regelmäßig werden 92 Kleinkinder der Frauen im Zentrum betreut während diese am Unterricht teilnehmen.

700 Kinder haben in den letzten zehn Jahren am Nachhilfeunterricht teilgenommen und Schulabbrüche konnten so vermieden werden. Regelmäßig nehmen seit vier Jahren 42 Straßenkinder an den Angeboten – Nahrung und Basisbildung – des Zentrums teil. Diese werden im Senegal als Koranschüler bezeichnet, da sie offiziell von ihren Eltern in die Obhut von Koranschulen gegeben werden. Dort werden sie schlecht versorgt und zum Betteln auf die Straße geschickt. Häufig sind sie der Gewalt durch die so genannten Marabouts ausgesetzt. In den Koranschulen des Viertels profitieren 75 Kinder durch medizinische und hygienische Maßnahmen.

Seit fünf Jahren erhalten jährlich 700 bis 800 Personen an Aktionstagen kostenlose medizinische Untersuchungen und wenn nötig Medikamente. Das Zentrum ist darüber hinaus ein Gemeindezentrum, das der gesamten Bevölkerung offensteht. Außerdem ist es ein wichtiger Arbeitgeber für 35 Personen, die mit ihrem Einkommen wiederum zum Wohl ihrer Familien beitragen.

Zahlen & Fakten

Senegal

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Projektleitung

Leona, Senegal

Rita Diop, Deutschland

Rita Diop

Projektort

Saint-Louis, Senegal

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Downloads

Leona, Senegal

Der Rat von Leona

Aschenputtel-im-Senegal

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