Destination: Bildungschancen

Düsseldorf, Deutschland

Das Projekt ist seit 2015 Teil der help alliance.

Das Projekt basiert auf einem einzigartigen Konzept der Bildungsförderung, das gemeinsam mit Kolleginnen in Düsseldorf an drei Schulen umgesetzt wird.
An den Partnerschulen werden „Lernkaskaden“ etabliert: Studierende unterrichten ältere SchülerInnen in einem Fach ihrer Wahl. Letztere verpflichten sich im Gegenzug als „Lerncoachs“ jüngere MitschülerInnen zu unterstützen.

Ziel ist es, insbesondere solche SchülerInnen zu erreichen, denen aufgrund ihrer Herkunft aus bildungsferneren, wirtschaftlich benachteiligten Zusammenhängen oder mit Migrationshintergrund eine echte Entfaltung ihres Potenzials bisher verwehrt blieb. Zugleich wird die Entwicklung von sozialem Engagement bei allen Beteiligten gefördert.

Ihre Spende wird benötigt, um die intensive Betreuung des Programms sicherzustellen.

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Destination: Bildungschancen, Deutschland

Frankfurter Sparkasse 1822
IBAN: DE89 5005 0201 0200 0292 23
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Projektleitung

Destination: Bildungschancen

Imke Schepers, Deutschland

IrisHenn_ImkeSchepers

Details & Erfolge

Destination: Bildungschancen, Düsseldorf, Deutschland

Durch das Lernkaskadenmodell erhalten Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe Lernförderung in ihrem „Problemfach“. Im Gegenzug verpflichten sie sich als Lerncoaches für jüngere Schüler zu fungieren. Die älteren Lerncoachs werden von Studierenden für den Unterricht der Jüngeren vorbereitet.

Dadurch entsteht eine Lerngemeinschaft, die den Schülern außerdem dabei hilft, ihre sozialen Kompetenzen weiterzuentwickeln.

Ergänzt wird das Programm durch spezielle Lernangebote für geflüchtete Kinder, die als Ziel haben ganz besonders die Kenntnisse der deutschen Sprache zu verbessern.

Die Studierenden nehmen ebenfalls an den Lerngruppen der Jüngeren teil und führen die Intensivkurse in Englisch und Mathematik für die Älteren durch. Mitarbeiter des Chancenwerks betreuen und begleiten das ganze Programm intensiv und übernehmen die Gesamtkoordination.

Das Angebot für die Intensivkurse umfasst 90 Minuten pro Woche, die Lerngruppen für die jüngeren SchülerInnen finden zweimal mit je 90 Minuten statt.

Das Konzept sorgt aber nicht nur dafür, dass sich die schulischen Leistungen der Kinder und Jugendlichen verbessern, sondern stärkt zusätzlich ihre sozialen Kompetenzen – auch bei den Studierenden – und die Übernahme von Verantwortung für andere wird zu einem Spaßfaktor.

Fotos: Andreas Wiese

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