help alliance und Lufthansa Group leisten seit vielen Jahren humanitäre Hilfe

Wiederaufbau in Nepal allen Schwierigkeiten zu Trotz

Hurrican in der Karaibik, Tsunami in Südostasien, Erdbeben in Nepal, Überschwemmungen in Pakistan, Hunger in Ostafrika – die Folgen von verehrenden Naturkatastrophen sind für die betroffenen Menschen kaum alleine zu bewältigen. Deshalb leistet die Lufthansa Group über ihre Hilfsorganisation help alliance und Lufthansa Cargo seit vielen Jahren schnell und unkompliziert humanitäre Hilfe in Katastrophenfällen. Mehr als 2,5 Millionen Euro investierte help alliance in den vergangenen Jahren in nachhaltige Projekte zum Wiederaufbau der betroffenen Regionen. Dabei arbeiten wir stets mit lokalen Partnern zusammen, die über große Expertise auf dem Gebiet der Entwicklungszusammenarbeit verfügen und die Gegebenheiten und Bedürfnisse der Menschen vor Ort bestens kennen. Das lufthanseatische Engagement bildet dabei das Rückgrat der Hilfe. Auch die Spendenbereitschaft innerhalb des Unternehmens ist ungebrochen.

Ein Beispiel der nachhaltigen Katastrophenhilfe der help alliance

Im Frühjahr 2015 wurden zahlreiche Städte und Dörfer in Nepal durch schwere Erdbeben zerstört. Einer der betroffenen Distrikte war Solukhumbu, wo die Zerstörung besonders fatal war. Wohnhäuser, Infrastruktur, Schulen – nahezu alles wurde dem Erdboden gleichgemacht. Die Hilfsbereitschaft innerhalb der Lufthansa Group war sehr groß, und die Mitarbeiter spendeten großzügig für die Menschen in der Region. Da sich help alliance vor allem für benachteiligte Kinder und Jugendliche weltweit einsetzt und sie durch den Zugang  zu Bildungseinrichtungen befähigen möchte, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, wurden die gesammelten Spenden in den Wiederaufbau zweier Schulen investiert. Gemeinsam mit EcoHimal, einer nepalesischen NGO, wurde das Projekt umgesetzt. So können aktuell wieder über 80 Kinder unterrichtet werden – und das in erdbebensicheren Gebäuden.

Dominik Kopp, Lufthansa-Ausbildungskapitän A340 in München, hat das Wiederaufbau-Projekt für die help alliance betreut: „Das Besondere an dem Projekt in Nepal war, dass die gesamte lokale Bevölkerung mit viel Engagement beim Wiederaufbau der Schulen anpackte, trotz des Frusts aufgrund der vielen Schwierigkeiten.“ So halfen sie beispielsweise beim Transport von extern eingekauften Baumaterialien und unterstützten dabei, Materialen wie Steine und Sand zu beschaffen. Etliche Teilnehmer des Handwerker-Ausbildungsprogrammes von EcoHimal unterstützten das Projekt beim Bau der Schulen. Dabei erhielten junge Männer aus sozial benachteiligten Schichten parallel zum Schulwiederaufbau eine Ausbildung als Maurer, Zimmermann oder Installateur, mit der sie auch in Zukunft ihr Einkommen verdienen können. Zusätzlich zum Schulwiederaufbau stellte das Projekt zahlreiche beschädigte Trinkwassersysteme wieder her und errichtete neue.

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